The plasma lactate response to exercise and endurance performance: Relationships in elite triathletes
Zielstellung:
Untersuchung, welche der verschiedenen in der Literatur beschriebenen Laktatreaktionen während ansteigender Belastung der beste Indikator für die Ausdauerleistung ist.
Probanden/Methoden:
Bei 13 männlichen Elitetriathleten (25.5+/-5.8 Jahre) wurde die Plasmalaktatreaktion (PLR) während eines ansteigenden Belastungstests auf dem Fahrrarergometer untersucht. Die Belastung war zu Beginn 2.5 W und stieg aller 4 min um 40 W. Untersucht wurden folgende PLR-Parameter: die Belastungshöhen bei Laktatwerten von 2, 3,4, 5, 6, 7 und 8 mmol/l, bewertet durch Extrapolation von einer Arbeitsbelastungs-Laktat-Herzfrequenz-Kurve (P2, P3, P4, P5, P6, P7, P8), die Laktatschwelle und die Arbeitsbelastung bei einem Laktatspiegel von 1 mmol/l über dem Ausgangswert (P+1). 4 - 7 Wochen nach dem Labortest wurden Herzfrequenz und Laktatspiegel während eines 40km-Fahrradzeitfahrens gemessen. Zwei Parameter wurden als Indikatoren für die sportliche Leistung herangezogen: Die Fahrzeit (Tt) und die aus der Belastung-Laktat-HF-Kurve extrapolierte Arbeitsbelastung bei den während des Rennens beobachteten Herzfrequenzen und Laktatspiegel (Pt).
Ergebnis:
Nur P2 korrelierte signifikant mit Tt. Mehrfachregressionsanalysen mit den anthropometrischen Parametern Körperhöhe und -gewicht als zusätzliche unabhängige Parameter veränderten den Voraussagewert nicht. Es wird geschlußfolgert, daß für die Voraussage der Radfahrleistung von gleich gut trainierten Personen der Voraussagewert der PLR ungeeignet ist.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | International Journal of Sports Medicine |
| Language: | English |
| Published: |
1997
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| Edition: | Stuttgart 18(1997)7, S. 526 - 530, 2 Abb., 1 Tab., 30 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |