Effect of cycling experience, aerobic power and power output on preferred and most economical cycling cadences

(Einfluß von Radfahrerfahrung, aerober Kapazität und Kraftleistung auf die bevorzugte und die ökonomischste Tretfrequenz)

Es wurde 1. die bevorzugte Tretfrequenz (PC) von 12 männlichen Radsportlern, 10 männlichen Läufern und 10 weniger trainierten männlichen Nichtradsportlern bei 75, 100, 150, 200 und 250 Watt für die Radsportler und Laufer und 75, 100, 125, 150 und 175 W für die Nichtradsportler und 2. der aerobe stady-State Bedarf bei 6 Frequenzen (50, 65, 80, 95 und 110 Umdrehungen/Minute und der bevorzugten Frequenz)bei 100, 150 und 200 W für die Radsportler und Läufer und 75, 100 und 150 W für die weniger trainierten Probanden ermittelt. Die Radsportler und Läufer (VO2max 70.7+/-4.1 bzw. 72.5+/-2.2 lm/kg/min) hielten die PC bei allen Kraftleistungen aufrecht, und beide Gruppen wählten eine gleiche Frequenz bei allen Kraftleistungen. Im Gegensatz dazu wählte die weniger trainierte Gruppe (VO2max 44.2+/-2.8 ml/kg/min) bei allen gemeinsamen Kraftleistungen niedrigere Frequenzen und verminderte die Frequenz von ca. 80 bei 75 W auf 60 bei 175 W. Die bevorzugten Frequenzen waren in allen Gruppen bei allen Kraftleistungen signifikant höher als die ökonomischsten. Veränderungen in der Kraftleistungen hatten wenig Wirkung auf die ökonimischste Frequenz, die zwischen 53.3 und 59.9 in allen Gruppen lag. Es wird geschlußfolgert, daß die Radfahrerfahrung und die Minimierung der aeroben Anforderung keine kritischen Determinanten für die PC bei hochtrainierten Probanden sind.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Indianapolis 29(1997)9, S. 1225 - 1232, 4 Abb., 2 Tab., 30 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel